Geschichte

Das BSZ für Technik und Wirtschaft Dresden hat eine lange Tradition.
    

Bereits 1893 wurde auf dem heutigen Gelände durch Königin Carola das Sächsische Krüppelheim gegründet, angeschlossen an das Maria-Anna-Kinderhospital. 

Es war in erster Linie Erziehungs- und Bildungsanstalt, bestehend aus Internat, Elementar- und Gewerbeschule. Angeschlossen war schon zu dieser Zeit eine orthopädische Turnanstalt, die der Gesunderhaltung der Zöglinge dienen sollte.

Die Aufnahmebedingungen erfüllte, wer das schulpflichtige Alter erreicht hatte und sich abgesehen von körperlichen Verunstaltungen geistiger und leiblicher Gesundheit erfreute.

Das Ziel der Einrichtung war die Erziehung zur Selbstständigkeit. In einer Beschäftigungsanstalt und Versorgungsanstalt für alle, die nicht selbst zur Eigenständigkeit beitragen können, sollte das Verdienen eines eigenen Lebensunterhalts ermöglicht werden.

Nach den Kriegsjahren diente die Einrichtung zur Rehabilitation von Verletzten der beiden Weltkriege und wurde erst nach 1945 auf Beschluss der damaligen Stadtkommandantur seiner eigentlichen Bestimmung wieder zugeführt.

Es entstand das Rehabilitationszentrum für körperbehinderte, junge Erwachsene. Dieses war bis zur politischen Wende in der DDR die Leiteinrichtung in der DDR.

1991 übernahm die Stiftung Rehabilitation Heidelberg diese Einrichtung und errichtete das heutige Berufsbildungswerk Sachsen.
    

Das duale Berufsbildungssystem in der BRD erforderte die Übernahme der Trägerschaft für die Berufsschule durch die Stadt Dresden – dazu gibt es einen Beschluss der Stadtverordneten vom 02./03.07.1992.

Technische Umsetzung: Johannes Müller (monta)